Die Alternative zur Prostitution

Image by Alpha of Greedy Gourmets

Prostitution ist zu glauben, Dinge, die man hasst gegen Bezahlung zu tun, weil man keine andere Wahl hat.

Einige Leute, die nicht nur die Sonnenseiten des Lebens genießen oder genossen haben, würden mir da zustimmen. Vorerst.

Aber: Das mit dem „weil man keine andere Wahl hat“ ist eher eine Ansichts- oder Aussichtssache.

Je nach dem, wie viel Sichtweisen, Ansichten oder Blickwinkel du auf eine Situation oder Sachlage oder Panne hast, soviel Aussichten hast du letztendlich.

Und aussichtslos ist es nur für den, der gar nichts von dem sieht (oder sehen will).

Du weißt ja, man hat immer eine Wahl.

 

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Bekannte, etablierte Leute in kreativen Berufen erzählen gern von ihren Prostitutionsphasen, die natürlich längst vorbei sind. Damit meinen die ihre Anfangsjahre, wo sie sich noch nicht den Namen gemacht haben, den sie heute haben.

Ein Designer beispielsweise nimmt anstatt tolle Produkte zu designen dann eben Aufträge oder Jobs an, wo er ermüdende oder monotone Drecksarbeiten durchführt, die sonst keiner (der etabliert ist) machen würde. Warum?

Er bekommt nichts anderes, kein anderen Job, kein tolleres Projekt. Und er selber ist ja noch lange nicht so berühmt, dass er sich die Aufträge aussuchen kann. Denkt er, weil er nun mal denkt, keine andere Wahl zu haben.

Fakt ist, die Leute hätten schon eine Wahl. Sie wählen nur nicht gern. Weiter lesen…