Furry little Germans

Glauben Sie, daß man Deutsche im Ausland am Geruch erkennen kann? Ist mir schon passiert. Die stinken wie zuhause, irgendwie immer nach Desinfektionsmittel. Zumindest streng parfümiert.

Es geht noch weiter. Neben dem lispelnd harten und aggressiv klingenden Akzend erkennt man Sie auch am Aussehen. Das Beste ist der mützenartige Mäcki-Haarschnitt bei Männern. Oder das Suchen nach Möglichkeiten sich zu beschweren oder jemanden anzuscheißen. Ansonsten bleiben Deutsche gerne unter sich – aus gutem Grund.

Nachbarn grüßen sich nur ungern, zucken lieber lautlos abweisend mit dem Mundwinkel, Kopf stets nach unten. Einige aus meiner Gegend haben sich schon gegenseitig über den Haufen gefahren. Kein Witz!

Man erfährt kaum Privates, sei denn man will es nicht wissen, weil es eklig ist. Der schottisch-amerikanische Komiker Craig Ferguson brachte es vor Jahren mal liebenswert auf den Punkt:

„Als ich in den 1980ern in Australien war, hielt ich mal einen Koalabären für ein paar Minuten in den Armen. Er sah mich von der Seite an. Er zischelte und knurrte dabei. Er biss, kratzte und furzte fortwährend. Der nächste Koala ebenfalls. Alle von denen. Das sind kleine pelzige Deutsche.“