Nicht kreativ genug? Dann erschaffe deinen Kreativitäts-Frankenstein

Original image by Jess Lundgren

Wir fackeln heute nicht lange. Dieser Beitrag ist ein Versprechen, das du jederzeit kreativ und kompetent genug bist, Probleme zu lösen. Und jederzeit heißt jetzt, sofort. Also gleich hier, noch während du liest oder direkt danach.

Dazu musst du dir ein schnell wachsendes Monster erschaffen, das deine Probleme frisst wie Warane Ziegen.

Du brauchst keine tägliche Ziege, um es füttern. Sondern, wie gesagt, momentane Probleme. Werf‘ sie ihm einfach zum Fraß vor. Fangen wir mit einer Tatsache an. Weiter lesen…

Wie du Besuch schnell wieder los wirst und nachhaltig einschränkst

Original image by Lori Hurley

Ich will auf keinen Fall, dass du jemanden raus schmeißt. Also per Arschtritt oder indem du extra ausgehungerte Dobermänner auf ihn hetzt. Sei denn, die betreffende Person benimmt sich völlig daneben, scheißt neben dem Klo, versucht dein Haus abzubrennen oder deine Frau auf dem neu verlegten Teppich nieder zu ringen.

Wir wollen hier elegante Lösungen für eigentlich nette Leute, wo die gute Beziehung auch weiterhin gewahrt bleiben soll.

Sofern er nicht unpassend kommt, freuen wir uns auf Besuch. Dann darf er auch ein bisschen bleiben. Dummerweise kommt er nur selten passend. Weiter lesen…

„Ich krieg Besuch! Scheiße, was soll ich nur tun?!“ — Teil 4 von 4

Original image by Fred William Dewitt

 Teil 4: Wein, Weib und Gesang

In Teil 3 schrieb ich darüber, wie man die alte Gang reaktiviert. Worum es darin ging und wozu das gut sein soll, musst du dort nachlesen. In diesem Beitrag geht es darum, wie du dich frei machst von etwas, von dem du dich nicht so ohne weiteres frei machen kannst. — Wenn du nicht andere Bereiche deines Lebens in Gefahr bringen willst.

Wenn man, wie in Teil 3 beschrieben, alte Freunde kontaktieren muss, dann liegt die Vermutung nahe, dass derjenige, der dazu genötigt wird, jahrelang anderweitig zu tun hatte, und immer noch hat. Er hatte und hat einfach zu tun.

Wein, Weib und Gesang bedeutet hier ganz einfach, Opfer zu bringen, wo keine Opfer mehr dar gebracht werden können.

Das ist ein Extremfall, der nicht für jeden zutrifft. Ich beschreibe es aber als Extremfall, um all deine Eventualitäten damit abzudecken. Nichts muss so sein, wie ich es hier darstelle. Sehe das mal eher als inspirierenden Leitfaden in Form eines Worst-Case-Szenarios. Weiter lesen…

„Ich krieg Besuch! Scheiße, was soll ich nur tun?!“ — Teil 3 von 4

Stock image by anyjazz65, http://jabberclarks.blogspot.de/2007/04/butterfat-gang.html

 Teil 3: Wie man die alte Gang reaktiviert

In Teil 2 habe ich am Schluss kurz angedeutet, dass es Sinn macht, alte Bekannte oder Freunde mit ins Boot zu holen, wenn man von Leuten Besuch bekommt, die man vielleicht Jahrzehnte nicht mehr gesehen und dafür selber kaum Zeit und Nerven übrig hat. Und genau darum geht es in diesem 3. Teil.

So, jetzt erinnere dich mal daran, wer beim letzten Zusammentreffen damals in der Steinzeit mit deinen jetzigen Besuchern noch so dabei war. Gibt es gemeinsame Bekannte oder Freunde, die du und dein Besuch ebenfalls gern wiedersehen wollen? Wenn ja, dann hol‘ sie ran. Weiter lesen…

„Ich krieg Besuch! Scheiße, was soll ich nur tun?!“ — Teil 2 von 4

Image by Tequila Drive Biker MO-tel und Biker Cafe, Reuden, Sachsen-Anhalt

 Teil 2: Wie man Besuch auslagert

In Teil 1 habe ich anhand aktuell eigener Erfahrung umschrieben, wie man mit der bevorstehenden Gefahr eines drohenden Besuches richtig umgeht. Besonders dann, wenn dieser – ohne Rücksicht auf den ahnungslosen Gastgeber – zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt einschlagen will.

Um dieses Horror-Szenario zu beherrschen braucht man professionelle Hilfe.

Besuch ist meist unbequem. Daher ist das schönste an dieser Art von Besuch bei mir der Abschied. Weiter lesen…

„Ich krieg Besuch! Scheiße, was soll ich nur tun?!“ — Teil 1 von 4

Image by Peachy Weasel

 Teil 1: Die Vage Ankündigung (Unsicherheit)

Folgendes habe ich selbst schon erlebt und erlebe es gerade wieder, daher schreibe ich hier hauptsächlich in der Ich-Form:

Ein vom Zeitpunkt her höchst unpassender und vor allem überraschender Besuch kündigt sich an. Dieser verkündet offiziell für jeden einsehbar auf Facebook, dass er kommt. Und zwar namentlich genannt zu mir. Irgendwann dieses Jahr im Sommer. Mit ein paar Jungs. Oder vielleicht früher. Nichts genaues.

Was ich weiß: Der potentielle Besucher macht keine hohlen Worte. Er tut, was er sagt oder schreibt. Das hat er schon einmal gemacht. Und zwar vor 21 Jahren. Allerdings war ich da vorbereitet. Dachte ich. Weiter lesen…

Kein Kult war jemals ‚trendy‘, modern oder angesagt

Image by CCA

Trends sind schon verzwickt. Will man auf so einen aufspringen, kommt man zu spät und hängt eher nur dran als dass man drauf aufgesprungen ist.

Will man einen Trend setzen, so kann man dies nur innerhalb einer dafür sehr empfänglichen Gruppe, die Gefallen daran findet und groß genug ist, diesen Trend weiter zu tragen, damit er überhaupt erst einer wird. — Ohne Gruppe, kein Trend.

Und noch was zu Trends. Die sind gut und hilfreich, um zu sehen, was in fernen Subkulturen mal angesagt war. Gut, Trends sind an sich nichts schlechtes. Denn sie können riesig werden, sich weit ausbreiten und durchaus eine Weile bestehen. Dann haben wir einen Hype. Weiter lesen…

Wie wird man schnell kreativ? Sieben kurze, fluffige Beispiele.

Du siehst scheiße aus, dir ist eine Ungeschicklichkeit passiert oder musst einen Makel verstecken? Dann bewege dich so auffällig, dass alles andere, so auch der Makel, daneben unsichtbar wird. Chuck Berry hat den berühmten Duckwalk nur deshalb erfunden, um seinen zerknitterten Anzug zu kaschieren. Und es wurde sein Markenzeichen. Rock in Peace.

Angus Young, der Berry’s Duckwalk geklaut hat, hat seit dem er deshalb zur Strafe einmal gestolpert ist, bei jedem Konzert auf dem Boden fallend gespielt und gestrampelt. Es wurde ebenfalls zu einem Markenzeichen des Rock’n Roll.

Bist du lustig? Nein? Weiter lesen…

Falls dich jemand anstarrt: Wie du Glotzer erledigst

Original image by fPat Murray

Wäre ein „Sich gegenseitig zu Tode glotzen“ kein deutscher Volkssport, sondern eine olympische Sportart, dann würden die Deutschen jedes Mal Gold gewinnen.

Selbst Chuck Norris würde da verlieren. Und genau deshalb ist dies kein schöner Beitrag. Sondern einer, der schlimm ist, aber sein muss.

 

Glotzen nervt

Eigentlich fühle ich mich nirgendwo beobachtet. Nirgendwo — außer in Deutschland. Der Grund lauert hierzulande in Form von Beobachtern, Aufpassern, eben Ordnungsbürgern überall.

Das übliche Schauspiel geht so:

Du entlädst dein Auto mit den Wochenendeinkäufen. Dabei weißt du nicht, dass dich der Nachbar am Fenster die ganze Zeit schon durch die Gardine beobachtet.

Du ahnst es aber.

Blitzschnell glotzt du zurück — nur grinsend, so wie auf dem runden Bild rechts oben — und seine häßliche Fratze huscht zurück und verschwindet. Vorerst. Weiter lesen…

Ein Tag mit Kevin

Original image by Eric and Mary Ellen

Stell dir vor, du fährst bei kühlen, trockenen und relativ mildem Winterwetter mit dem Motorrad bei 66,6 km/h in einer Kolonne.

Überholen ist keine gute Idee, da zufällig gerade die Bullen hinter dir sind. Kein Problem.

Denkst du. Und fährst gut gelaunt lang hin und freust du dich über den Anblick der ebenso gemächlich grasenden Kuhherde auf der linken und der Ziegenherde auf der rechen Seite.

 

Easy riding, nur keinen Stress

Wegen der Kühe links denkst du an ein Steak mit Sour Cream und wegen der Ziegen rechts an nervige Weiber oder die letzte Motorradtour in Tirol.

Bist du Vegetarier, denkst du an Milka-Schokolade.

Bist du Veganer, also der Katholik unter den Vegetariern, dann kannst du nicht anders als in Gedanken zu sündigen. Weiter lesen…