Alles auf Anfang (Teil 1 von 2)

Dies ist der vorletzte Beitrag. Um genau zu sein, ich beende mit dem nächsten Beitrag das regelmäßige Bloggen und veröffentliche dann keine regulären, wöchentlichen Beiträge mehr.

Die Sache hat natürlich einen Grund. Und dieser Grund ist, dass ich in naher Zukunft, idealerweise im 4. Quartal 2017/1. Quartal 2018, Klokain als Produkt für meine Kunden bestellbar machen möchte.

Klokain, ein lang gehegtes mythisches Produkt so flüchtig wie ein Geist, das nicht zu bekommen war — auch nicht für viel Geld und gute Worte — ganz einfach, weil ich es bis jetzt weder angeboten noch produziert hatte. Ich hatte keine Eile. Und ehrlicher Weise auch keine Zeit und Ressourcen, um es „in den Markt zu drücken“. Was ist jetzt anders? Weiter lesen…

Falls du dir nicht sicher bist, ob du den richtigen Weg gehst

Image by British Pest Control Association/CC BY 2.0

John Wayne sagte mal, er traut keinen Mann, der nichts trinkt.

Aber trotzdem, manche Tage sind schlimm.

Das geht schon mit dem Aufstehen los. Frei nach dem Motto: In welchem Film bin ich eigentlich? Man ist nur rattendatten.

Bedenklich ist es beispielsweise, wenn du früher geweckt wirst als nötig, nur weil der Bierhahn pünktlich kräht.

Oder du dir beim schwungvollen Umdrehen im Bett die Whiskey-Flaschen von Nachttisch reißt.

An solchen Tagen gilt dein erster Gedanke eben nicht dem Frühstück, sondern der Frage, wo du eigentlich bist.

Wenn du das geklärt hast, kommt das Wann.

Also wie viel Uhr. Vormittags? Nachmittags? Welches Jahr? Weiter lesen…

Bringt Konflikte schüren Aufmerksamkeit?

Bild (Siebdruck) von sykonurse

Es kann ja ganz unterhaltsam sein, Giftzwerge dabei zuzuschauen, wie sie um sich schlagen, lustige Sachen schimpfen und dabei diesen irren Blick drauf haben. So mit weit aufgerissenen Augen und gefletschten Zähnen.

Wenn jemand berühmt ist, oder war oder immer noch ist, so wie einst Klaus „Ich-lass-mich-nicht-aus-der-Ruhe-bringen“ Kinski, dann fragt man sich: Warum kamen die Leute früher so gern zu seinen Live-Auftritten?

Um in einem stickigen Club den ganzen Abend Gedichte zu hören? Nein, die wollten sehen, wie Kinski wieder ausrastet.

Die wollten ihr Spektakel. — Eines, dass man nicht verpassen darf, falls es passiert. Und eines, was sie erzählen können.

Das spannende daran war und ist wie immer: Passiert es dieses Mal? Oder geht noch mal alles gut? Man leidet ja schließlich mit. So als wenn du einen Hund beobachtest, der von seinem Besitzer zu sehr liebkost wird und du dann nur noch willst, dass der Köter endlich zubeißt.

Geht es nicht gut, was fast alle offen bedauern und sich trotzdem heimlich wünschen, dann sitzt man zwar in der ersten Reihe. Aber in sicherer Entfernung. Oder nah genug, dass Kinski deinen provokanten Zwischenruf hören kann. Perfekt.

Die von Klappsen-Klausi vorgetragene Lyrik war damals so genauso langweilig wie heutzutage die Aufzählung der Connectivity-Fähigkeiten eines 5er BMW.

Aber wenn jemand berühmtes ausrastet, er – scheinbar ohne Sinn und Verstand – die Kontrolle verliert oder ihm sonst wie der Gaul durchgeht, dann ist das der Brüller.

Nur: Geht so ein Brüller – rein marketingtechnisch gesprochen – auch bei einer Person, die nicht reich und berühmt ist oder kein öffentliches Ventil hat? Kann auch ein völlig Unbekannter durch einen guten Konflikt die gewünschte Aufmerksamkeit bekommen? Weiter lesen…