Für ein frustriertes Weibsbild, die in jedem Mann nur „die Männer“ sieht, ist so ein Mann durchschaubar und in seinem Denken und Handeln vorhersagbar. Er ist die Ödnis in Person und verschleiert, was ein Mann wirklich ist.

Kein Wunder, dass Konzerne und Massenmedien „die Männer“ samt ihrer ebenso „typisch männlichen“ Blödheit geradezu zelebrieren. An „die Männer“ kann man alles verkaufen, weil Frauen es ihnen kaufen. „Die Männer“ kann man alles Übel anlasten und sie allesamt als schwach und passiv hinstellen.

Dieses stereotypische Mannsbild ist gar nichts gutes. Böse ist es aber auch nicht. Es ist irgendwas halbes dazwischen. Es ist lau. Und es ist leider auch real.

Wenn Frauen glauben, dass ihre Männer scheiße sind, dann sind sie es auch. Und „die Männer“ glauben dies selbst. Denn wie heißt es schon in der Bibel? „Dir geschehe nach Deinem Glauben.“

„Die Männer“ sind eine verantwortungslose, wabbelige homogene Masse von Memmen und stehen alle auf dasselbe.

Zum Beispiel auf Frauen, die so austauschbar sind, wie sie selber. Das sind üblicherweise charakterlose Blondinen mit dicken Möpsen, die alle gleich aussehen, wie frisch aus dem Klonlabor. „Die Männer“ stehen nur auf Bier als Nahrung. Sie wollen Bemutterung von vorne bis hinten. Sie wollen viel fressen, viel schlafen und besonders lange scheißen.

Was sie dann auch tun.

„Die Männer“ sind diejenigen, die schon in relativ jungen Jahren diese blauen Altherren-Pillen schlucken, um überhaupt noch einen hoch zu kriegen (oder zu halten). (Die Pharmafirmen sollten lieber mal was erfinden, was das Gegenteil bewirkt.) Geht’s bei „die Männer“ dann zur Sache, dann ist die Sache schon vorbei, bevor sie begonnen hat. Ehrlich, welche Frau will so einen Mann?

„Die Männer“ sind keine Menschen, sie sind gefallene Götter. Sie sind Spießer. Und Spießer werden nicht geboren, sondern gezüchtet.

Je länger eine Spießer-Ehe dauert, umso mehr dämmert es der Frau, dass sie – nicht wie ursprünglich angenommen – einen Gott geheiratet hat. Sondern auf eine fiese menschliche Täuschung hereingefallen ist.

Sie hat einen von „die Männer“ geheiratet. Diese Frau hat in einem Märchen gelebt, dass sie wegen des möglichen Happy Ends gern fortsetzen möchte. Und nur aufgrund ihres Weltbildes zieht sie wieder nur „die Männer“ an, wie ein Licht die Motten. Und so bleibt es bei einem ungelebten Märchen. Mit anderen Worten, tagsüber will sie einen Buchhalter und nachts einen Gangster. Bekommen tut sie das Gegenteil.

Als Quittung bekommt sie auch die Erkenntnis, dass „die Männer“ eben alle gleich sind. — So lange es „die Männer“ sind.

Aber was ist dagegen ein richtiger Mann? Und falls man keiner ist, wie wird man so einer?

Das lasse ich Mike beantworten, in dem er exakt beschreibt, was ein richtiger Mann ist. Herrlich!