Das soll wohl ein Witz sein!? Ja, und hoffentlich ein richtig guter. Denn die Alternative wäre witzlos. Oder frei nach Mutti, der Witz ist alternativlos. Das heißt, Toilettenpapier, besser übliches Klopapier, ist alternativlos. — Bis es Klokain gibt.

protokloke

Das, was ich hier mache, kann man mit Realsatire am besten beschreiben. Und kommerziell ist es auch. Das ist so kommerziell, dass es schon wieder gemeinnützig ist. Kein Witz!

Der Grund liegt darin, dass ich hier offen zeige, was ich mache, aber keinem dabei etwas vormache. Ich versuche es zumindest.

In Deutschland ein Unternehmen, insbesondere einen funktionierenden Versandhandel aus dem Nichts aufzubauen ist schwierig. Und einige dieser Schwierigkeiten zeige ich. Je nach dem, wie weit ich gekommen bin.

Aber es ist auch nicht unmöglich so zu gründen. Auch das zeige ich. Obwohl ein Erfolg von vornherein nie garantiert oder „sicher“ und meiner Meinung nach schon gar nicht planbar ist, so kann man doch bis zu einem gewissen Punkt kommen – trotz eines ebenso nicht unmöglichen Scheiterns.

Dieser ‚gewisse Punkt‘ ist jener, an dem man ein Vorhaben zwar abbricht, aber man dann auf das weiter aufbaut, was zu eben jenen Punkt bereits erreicht wurde. Das heißt, gemachte Erfahrungen, gesammeltes Wissen und insbesondere gewonnene Beziehungen sind weiterhin vorhanden. Und all das kann weiter ausgebaut, vertieft und gepflegt werden.

Und hier kommt „Klopapier“ ins Spiel. Denn falls ich merke, dass ich kein ‚Klokain-Papier‘ verkaufen kann, dann eben was anderes.

Aber warum zur Hölle Klopapier? Weil es mir als letztes nach vielen vorangegangenen Ideen eingefallen ist.

Ehrlich, ich hatte über 40 verschiedene Ideen, womit man ein Online-Business oder etwas ähnliches aufbauen könnte. Das Problem an den ganzen Ideen: Ein höherer Aufwand an Investitionen (Zeit, Geld) und der fehlende Witz.

Bei manchen Dingen muss man mehr vorab investieren, bei manchen weniger. Bei Klopapier eher weniger als zum Beispiel für ein Smartphone oder Möbel. Software oder Apps liegen mir nicht. Und für Dienstleistungen oder Kurse als ’skalierbares‘ Paket (in Form von Büchern, Anleitungen, Videos etc.) fehlt mir die Ernsthaftigkeit.

Ich sehe folgende Vorteile beim Klopapier: Ewig haltbar; Einfache Lagerung; Nahezu unkaputtbar; Genug Hersteller mit Überkapazitäten, die sich um Abnehmer balgen; Teilbar; Keine Überregulierung seitens der EU; Einfallslose Konkurrenz. Und vor allen, es ist austauschbar.

Was bringt das den Kunden, außer, dass er ein weiteres Klopapier zur Auswahl hat? Nichts. Denn dieser Kunde braucht Klokain genauso wenig, wie ein Handelsvertreter einen Ferrari oder der Zeitungsausträger eine Harley Davidson.

Zu behaupten, Klokain wäre Klopapier, das ist, als wenn man sagt, die Erde sei ein Planet, auf dem Flöhe leben.

Klokain bietet seinen Kunden die Alternative zum alternativlosen Einheitsbrei. Das heißt, es geht nicht so sehr um Klo- oder Toilettenpapier. Sondern um ein Statement. Und als Kartell-Kunde kannst du vor allem eines: Scheißen mit Stil.