Es geht nicht um das Produkt

…oder um deren Eigenschaften oder um den Service, nur weil dafür bezahlt wird. Es geht um die (symbolisierte) Attitüde als Ganzes.

Auch ein gutes Markenzeichen beschränkt sich nicht nur auf das Logo oder den Firmennamen. Sondern durch die augenfällige Verbindung zur Attitüde dessen, was es repräsentiert. Also, in dem Sinne, was wirklich passiert.

Wie sieht das Produkt in Aktion aus? Wie und in welchem Tonfall reagiert der Service? Welche Vorlieben hat der Inhaber und wie ist der so drauf? Welchen Eindruck machen das Werbeprospekt und die Homepage? Welche Meinung ist im Blog präsent? Guckt das Maskottchen fies genug? Muss auch der Köter von Stammgästen jedes mal draußen bleiben?

Das, was man tut und wer man ist, ist das Markenzeichen. Also die Aktion, das Projekt, die Personen und ihre Einstellung dahinter. Einfach alles, was wir sofort oder vielleicht erst später so mit bekommen. Dafür bezahlt man.

Genauso ist ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Webangebot nur ein Teil des Ganzen. – Obwohl gerade nur dies offenbar gegen Geld verkauft wird. Aber stimmt alles andere nicht, bezahlt man auch hierfür nicht. Oder nur ungern. Oder notgedrungen. Aber nie (wieder) freiwillig.