Journalisten und Redakteure werden dafür bezahlt, nichts anderes zu tun als gute Texte abzuliefern. Ein Blogger nicht.

Falls Sie selber viel schreiben müssen, kennen Sie das vielleicht. Es ist ein Gefühl, wie bei einem Verkehrsunfall: Manchmal produzieren Sie Fehler in Serie. Und das in einem einzigen Text — oder wie hier, in einem Blogbeitrag.

Bei täglichen Beiträgen sind vor allem Fehler im Satzbau eine Nebenwirkung, die auf Blogger ähnlich wirken, wie Rempler für Autofahrer. Aber wirklich nur dann, wenn dem Blogger es wichtig ist, was seine Leser denken. Gestern hat’s hier bei mir mal so richtig gerummst. Ausgerechnet bei einem kritischen Beitrag über andere Blogs und Blogger. Bumm.

Der Schaden ist behoben, und zwar durch die weltweit coolste Leserin, die sich ein Blogger nur wünschen kann. Danke für deine Email Corinna! Du bist die Größte!

Wie sieht es bei Ihnen aus? Bei mir war es so, dass ich – bevor ich vor über 13 Monaten anfing hier zu schreiben, nie irgendwas freiwillig geschrieben habe. Ich startete trotzdem, denn es war eine gute Zeit dafür. Ich schreibe hier nicht für mich, dann dafür wäre ich nach wie vor viel zu schreibfaul.

Sie sollen was davon haben, daher hier mein Tip, egal, ob sie lesen oder selber schreiben:

Lassen Sie sich durch Fehler oder einen versehentlich sperrigen Schreibstil nicht aus dem Takt bringen. Es geht nicht um Schreibfehler, sondern um die Beziehung zwischen Leser und Schreiber. Ob mit oder ohne Fehler. Manchmal, oder sogar oft, haben die süßesten Früchte die meisten Kerne…   und die zuverlässigsten Autos die meisten Dellen.