Gewohnheiten können nützlich sein und zu Produktivität verhelfen. Sie sind es nur selten.

Als Gewohnheitstier ist dem Menschen durchaus bewußt, dass er (meist schlechte) Gewohnheiten hat. Und manches kann er sich mit Willenskraft abgewöhnen. (Das ist anstrengend und kostet viel Energie.)

Wie wäre es mit einer neu eingeführten Routine? Einer Routine, die auf einer Entscheidung beruht. Das ist keine Regel, kein Zwang, sondern eher eine persönliche Richtlinie. (Das schreiben hier ist für mich eine Routine, nur so als Beispiel.)

Routinen kann man sich bewusst aneignen. Das dauert bekanntermaßen 3 Wochen. Höchstens. Jeder Pendler und jeder Lohnsklave bekommt fremde Routinen aufgezwungen. Jeder Profi-Sportler bekommt sie vom Coach vorgegeben.

Wir als Freischaffende und kreative Selbstdenker können es uns nicht nur aussuchen, was wir zur Routine machen. Sondern auch, wie wir dies machen. Jeder auf seine Weise. Wir können Produktivität, Kreativität und letzten Endes dadurch Mehrwert aus der Routine heraus holen, weil wir uns selber kennen, unsere Stärken kennen, unsere Neigungen kennen. Dadurch können wir es für uns kombinieren und maß schneidern.

Wir passen uns nicht der Routine an. (Eine Form von Anpassung, besser Disziplinierung.) Wir passen die Routine an uns an. Dann sind wir mit der Routine im Reinen.