Das deutsche System (Bildung, Bildungsbürgertum, Medien, Großindustrie, Politik) erzieht mittlerweile seine eigenen Bürger zu genau dem, was sie eigentlich nicht sein wollen. Zu ausgewichsten Profi-Parasiten, sprich Kommunisten.

Nur das, was bequem ist, den sozialen Status sowohl hebt als auch absichert und gleichzeitig von jeglicher Verantwortung befreit, das wird angestrebt. Warum? Weil alle anderen Alternativen sich scheinbar nicht mehr lohnen.

Die Folge davon ist eine weitere Marktkonzentration und die damit einhergehend und ebenfalls weiter zunehmende Abhängigkeit der Bürger von ihren Machteliten und somit ihren Vorbildern.

Das ist wie mit dem Gangster-Mob im Problemviertel. Aufgrund von Perspektivlosigkeit und Unkenntnis der Alternativen scheint für den jungen Heranwachsenden eine Karriere bei den bekannten Räubern und Dieben das lohnendste Ziel zu sein. Sozialer Aufstieg, Anerkennung, Respekt, wichtig sein, alles da. Die Verbrecher gelten dort als Vorbild.

Das Problem ist, wenn jeder Gangster, Räuber oder Dieb sein will, wer will dann noch ehrlich sein und arbeiten? Insbesondere, wenn das verdiente Geld von den Schutzgelderpressern wieder abgeholt wird? Die Leute, die noch Werte schaffen und produktiv sind, verlassen aufgrund von permanenter Enteignung von Zeit und Geld die Gegend.

Für potentielle Gründer wirkt all das abschreckend. Und das soll es auch. Es soll abschrecken.

Die Lust, Werte zu schaffen, muss dem sogenannten „Existenzgründer“ von vorn herein durch Existenzangst verdorben werden. (So denken tatsächlich viele Beamte.) Ich schlage daher vor, nicht das Land zu verlassen. Sondern hier zu bleiben und die Funktionärsblase noch weiter kräftig aufzublasen, sie sozusagen über zu ernähren.

Nein, mir geht es gut und ich bin immer noch nüchtern. Aber ich bin von Berufs wegen böse. Was vordergründig wie eine liebevolle Unterstützung der Beamtenclique aussieht, ist eigentlich eine fiese Tour. Warum? Ich will, dass die Funktionärsblase zum Platzen gebracht wird. Wie?

Zum Beispiel durch innovative Gründungen, die Verwaltungshürden und neueste Restriktionen geschickt umgehen und so die Beamten zwingen nachzuziehen. Kurz, ich will dazu aufrufen, den Beamtenstaat tot zurüsten, wie Ronnie Raygun der alte Haudegen das seinerzeit mit den Sowjets tat. Wir haben es hier nämlich auch mit einer Art von Kommies* zu tun.

Wenn Entrepreneurship, das Gründen und herumexperimentieren richtig attraktiv werden, wieder Spass machen, wer will dann noch Beamter oder Funktionär werden? Der Staat kriegt bald Schmarotzermangel. Und Bumm, die schon etwas rissige Funktionärsblase platzt (oder leiert aus, wie ein Heißluftballon, der an Luft verliert). Dann brauchen wir nur noch den grünen Schleim überall wegwischen und weiter gehts.

Es ist besser, die Sache sportlich und spaßig und mit Humor zu sehen, als sich immer nur über die Verhältnisse zu beschweren oder zu jammern.

 

*Kommies = Kommunisten = Das sind die, die im Kommunismus die Guten sind.