Der Experte für was?

Es ist seit langem bekannt, dass man im Internet per Blog, Forum oder anderen Plattformen zur Informationsquelle werden und sich auf diese Weise einen Namen machen kann. Man wird allmählich der Experte für dieses oder jene Spezialthema.

Sehen wir uns solche Experten erst einmal an. Dort entdeckt man nicht nur fachliche, sondern weitere Qualitäten, wie Beziehungspflege, Kooperation, Sendungsbewusstsein, Allroundfähigkeiten (multitalentiert) und die permanente Liebe zum Klugscheißen und zur Meinungsmache.

Ich habe nichts dagegen. Ich bin ausdrücklich dafür, denn es bringt Bewegung in die Gesellschaft, es zwingt letztendlich Unternehmen, Gründer und Kunstschaffende zum Umdenken in vielerlei Hinsicht (Kunden, Umwelt, Mitarbeiter, Strategien, Lobbyismus, Image, Kapital). Und wer jetzt noch nicht alles weiß, der wird es morgen wissen. Oder übermorgen.

Worin bin ich der Experte? Bin ich überhaupt einer? Will ich mir nur einen Namen machen?

Ich bin kein Experte, aber ganz gut im Richtigstellen. Und im Provozieren. Das ist mir angeboren. Deshalb verbinde ich beides mit einem punktuellen Schuss Humor.

Einen Namen machen will ich mir nicht, denn ich bin kein Berater, Buchautor oder Komiker. Ich benutze mich eher als Gesicht oder Gallionsfigur des Klokain-Kartells. Ich bin am ehesten Vergleichbar mit einem bösartigen Clown, das liegt mir.

Wenn ich irgendwann mal anfange Klokain zu verticken, dann geht es hauptsächlich darum, wer mit mir die gemeinsame Weltsicht, Humor und Erfahrung teilt. Ich selber betreibe Meinungsmache auf einfache Art und veröffentliche meine für diejenigen, die sowieso schon ähnlich ticken. Das Produkt wäre dafür ein Statement. Empathie aber, spielt für für mich immer eine Rolle, Expertise hin oder her.