…ist nicht lustig, sondern eine existenzielle Totenstarre. Aber das ist, was alle in unserer Gesellschaft wollen. Leider.

Der Zwang normal zu sein, den Normen zu entsprechen, ist in konformistischen (angepassten) Gesellschaften besonders stark. Eine Zeit lang war dies für die Mehrheit nützlich, also nicht unbedingt falsch, da in den entsprechenden Gesellschaften eine starke Industrialisierung bestand und teilweise heute noch besteht. Jene war auf diese Art von Ordnung angewiesen und begünstigte leidenschaftlose berufliche Ziele.

Stur Regeln zu befolgen, nach Vorgaben Ausschau zu halten und keinesfalls irgendwie aufzufallen (oder herauszuragen) war die Vollendung der Fremdbestimmung. Kurz: Machen was alle machen. – Das funktioniert nur, solange es allen richtig gut geht.

Aber was ist, wenn es nicht mehr allen gut geht, ganz einfach, weil sich einerseits die Gesellschaft ändert (was natürlich ist) und andererseits alte Prinzipien überholt sind, die nicht mehr funktionieren?

Dass China sich industrialisiert hat bedeuet noch lange nicht, daß es fortan allen Chinesen dauerhaft gut gehen wird. Die werden andere, weitere Lösungen, abseits von Industrien finden müssen.

Wenn hinten rum, also indirekt Misere, Verarmung, Siechtum und Stress immer präsenter werden, nur um die Normalität aufrecht zu erhalten, dann würde ich den für Wahnsinnig erklären, der an der Normalität festhalten will.