Gleich vorneweg, ich bin in der Drogenlobby. Schlimmer noch: Deren König.

Sie merken schon anhand meiner Ausdrucksweise, daß der Größenwahn mal wieder aus allen Venen platzt. – Natürlich nur rein drogenbedingt.

Der gestrige Beitrag war schon drogenlastig, aber noch nicht im kritischen Bereich, also was gesellschaftliche Zusammenhänge betrifft. Denn das ist immer kritisch, weil unangepasst.

Viele (zu viele) Leute sind sich sprichwörtlich nicht bewusst, welchen Einfluß sie ausüben könnten, z.B. als Künstler. Aber sie haben Angst oder Hemmungen sich selbst besser kennenzulernen statt ein Rädchen im System oder mit viel Ehrgeiz eine kleine Marionette des Systems zu sein.

Unbewusst ahnen viele durchaus, daß sie anecken würden, falls sie auf ihre innere Stimme hören und ziehen daher die bequeme aber auch stickige und trügerische Sicherheitsidylle des Systems vor.

Wer sich selbst nicht kennt, der fügt unbewusst sich und anderen Schaden zu. Wie? Er nimmt die gegebenen Umstände einfach hin und hilft auch noch mit, diesen Zustand für sich und andere zu erhalten. Das heißt, all das, worüber er meckert oder jammert – wenn auch nur innerlich – dient er treu ergeben. Seinen Frust läßt er (wieder unbewußt) an diejenigen ab, die seiner Meinung nach unter (oder immer öfter auch neben) ihm stehen.

So jemand ist (nochmal unbewußt) ein Depressionsjunkie, eine spirituelle Giftschleuder, Tyrann und Opfer zugleich. Diese fremdgesteuerte Bewußtlosigkeit, von mir auch Systemkoma genannt, kann man – wie einen Albtraum, inneren Scheinehund oder passiver Bequemlichkeit – nur mit dem freien Willen durchbrechen.

Fazit: Entweder haben viele Leute keinen freien Willen mehr (was danach aussieht). Oder sie glauben nicht, daß sie einen haben. Denn nur wer will, der kann seine Möglichkeiten und seinen Wert erkennen.

Verändern Sie bewußt Ihr Bewusstsein. Und sagen Sie es weiter. Dabei bin ich gern ihr Lobbyist.