Der Klang markiert den Trend…

…oder der Sound. Das ist dasselbe. Klang klingt für die meisten deutschen Ohren aber nicht toll.

Was gut für uns klingt entscheiden wir gegenüber dem, was wir kennen. Was fremd klingt, hat gegenüber dem Üblichen oft seinen Reiz. Bei soviel Begehrlichkeiten in Sachen Fremdheit wird so langsam wieder das Altbekannte interessant. Nicht als Retro, sondern als Original.

Wenn viele Deutsche (und Kontinentaleuropäer) „englische“ Wörter benutzen, um modern, hip, cool oder fachlich versiert zu erscheinen (eher unsicher und konformistisch), dann fühle ich mich genötigt, wieder echte deutsche Wörter (keine Fremdwörter) auszusprechen, egal wie es klingt.

Es stimmt, daß man das Risiko eingeht, als unmodern oder weltfremd zu gelten, falls man einen Trend nicht angestrengt hinterherhechelt. Jemand, der dies bewußt in Kauf nimmt, tut dies mitunter auch deswegen, weil er jederzeit klangvoll das Gegenteil beweisen könnte.