Verbissen auf die krumme Tour

Es gibt zu viele, die glauben, daß man mit ehrlicher Arbeit zu nichts kommt, eben nichts von Bedeutung erreichen kann. Das ist ein schlechter Witz und ein fataler Irrtum.

Das Ego ist leicht verführbar, wenn es darum geht, schnell Kohle, Anerkennung oder Macht zu bekommen. Egal wie, Hauptsache Erfolg. Man will es jetzt und immer wieder – nur etwas mehr – und immer auf die gleiche Machart. Dieser „Erfolg“ ist wie Crack. Anstatt in seinen Taten aufzugehen, entsteht ein Überlebenskampf, der je länger er dauert, desto unentrinnbarer wird.

Viele sind angepisst, weil sie ihr Leben lang immer nur einstecken mußten. Da baut sich Frust auf, der sich dann zum übelstmöglichen Zeitpunkt nach außen auf andere (überwiegend Unschuldige) entläd. Aber Vorsicht, das kommt zurück. Nur noch stärker.

Viele wissen nicht, daß es anders geht, weil sie keine entsprechenden Beispiele sehen.

Abweichlertum wird innerhalb der deutschen Gesellschaft zu gern mit „Falsch sein“ gleichgesetzt. Demzufolge wird häufig nichts anderes in Betracht gezogen, als in irgendeiner Weise jemanden unrecht zu tun, um selber zu überleben. Und um mehr geht es hier auch nicht als um das pure Überleben. Und schlimmer noch, Rache fürs Ego.

Gehen Sie den Weg, Erfolg ehrlich zu teilen, und Sie werden sich um das eigene Überleben nicht mehr sorgen müssen. Sie sparen Ihre eigenen Energien. Dadurch werden Sie schlicht und einfach produktiv. (Mit „ehrlicher Arbeit“.) Suchen Sie diejenigen, denen Sie gern Gutes tun würden, und Sie werden Zufriedenheit und möglicherweise Ihr Seelenheil finden. Unzwar dauerhaft.