Zielgruppen

Wenn mich jemand fragt, wer meine Zielgruppe ist (bei was auch immer ich gerade mache), dann bekommt derjenige keine korrekte Antwort. Ich sage nur, daß ich keine Zielgruppe habe, auch keine anstrebe und nie eine haben werde.

Zielgruppen sind eher was für Diplomkaufleute, für Theoretiker, die etwas statisches, mit Zahlen messbares brauchen.

Wenn ich zum Beispiel an einen Markt denke, dann denke ich an ein buntes Treiben mit den unterschiedlichsten Leuten, in Straßen, Gassen, Plätzen oder Hinterhöfen, wo einer besser als der andere sein will und froh ist, daß ich – ihr (potentieller) Kunde – vorbeikomme.

Man kann Zielgruppen kein gutes Gefühl geben. So wie man Tabellen oder Analysen kein gutes Gefühl geben kann. Mir aber kann man ein gutes Gefühl der Wertschätzung geben. Ihnen doch auch?