…war sehr unangenehm und schmerzhaft.

Trotz weiterer Abtreibungen hatte ich mich nie an diese Eingriffe gewöhnt. Es wurde eher schlimmer.

Aber ich habe daraus gelernt und wollte endlich mal eine Schwangerschaft durchstehen: So richtig mit Plautze, übler Laune und Baby austragen und so. Und ich schwor mir, mein Baby zu lieben und großzuziehen, auch wenn es grottenhäßlich wird. (Wir alle wissen, daß das passieren kann….)

Hin und wieder bekommt man Vergangenheitsängste, wenn Erinnerungen wieder hochkommen. Aber das ist ja Gott sei Dank vorbei, denn mein Baby ist jetzt da. Naja, es ist ziemlich haarig und hat den Entbindungsdoktor gleich in den Finger gebissen. Ja, der kleine hat jetzt schon Zähne, knurrt und guckt etwas grimmig. Aber das Baby ist meins, es ist schön und gut is‘.

Natürlich wurden sofort Stimmen für eine postnatale Abtreibung laut, um die übliche Depression zu ersetzen, die wider erwarten nicht eingetreten ist.

Natürlich schütteln all meine Abtreiber und Abtreibungsbefürworter den Kopf oder rümpfen die Nase, wenn sie jedesmal mein Baby sehen, es knurren hören oder irgendwie schon riechen. Das macht nichts, denn ich bin eine gute Mutti. Und daher freu‘ ich mich schon, wenn mein kleiner Critter das Laufen lernt und ich ihn endlich von der Leine lassen kann. (Sofern er sich nicht schon von selber losbeißt [so wie bereits zuvor mit der Nabelschnur].)

[Ich, Lutz Finsterwalder, männlich, bin nonkonformistischer Entrepreneur (künstlerisch-kreativer, lösungsorientierter Gründer) und der obige Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint, trifft aber genau den Punkt, was in einem Entrepreneur vor und während der Konzeptphase so vorgeht.]