Der Arsch von Brüssbylon

Wenn Deutschland ein Funktionärsparadies ist, dann ist die EU-Behörde in Brüssel für Politfunktionäre das Valhalla (Nirvana, Shangri-La, El Dorado, Himmel).

Für die Regierten (Bürger, Untertanen) ist es ein Neu Babylon. Oder wie ich es nenne, Brüssbylon. Das ist heutzutage wiedermal so ein Ort, der meint, mit Gott auf Augenhöhe zu sein. Wer die Bibel gelesen hat, weiß, daß dies nicht gut geht.

Die Geschichte aus der Bibel ist weder Science-Fiction, noch Märchenstunde. Es war ursprünglich ein alter aufgeschriebener Songtext, der auf die damalige künstlerische Art über ein uraltes „Brüssel“ und deren EU-Zentrale (Den Turm) erzählt. Jener zog Verwalter, Politiker und Funktionäre an. Diese wiederum konnten durch ihre Machtkonzentrationen alles und jeden in ihrem Einflußbereich an sich binden und schlußendlich darüber bestimmen. Das alte Babylon war Gesetz und Geldumverteiler.

Die Nachbarvölker waren damals genauso unter deren Knute, wie heute. (Ich gebe zu, die Methoden sind mittlerweile feiner geworden.) Und es war ein Ort, der selbstgerecht Energie, Unabhängigkeit und Leben aufgesaugt hat, wie ein Schwarzes Loch die weit umliegende Materie. – Und wir sind heute wieder in umittelbarer Nähe. Wer Stephen Hawking gelesen hat, weiß, daß dies nicht gut geht.

Wer bisher Befürchtungen aufgrund unkontrollierbarer Experimente im Teilchenbeschleuniger des CERN hatte, der sollte lieber nach Brüssel schauen. Denn dort herrscht das Grauen. Nur die können die Welt versauen. Die Frage ist, wer kann denen auf die Finger hauen? (Antwort: Siehe zweiten und letzten Absatz.)

Wir wissen, das Die EU-Behörde nicht ewig so weitermachen kann. Babylon ging zu Ende und war seit dem Geschichte. Auch die mit der EU oft verglichene UdSSR ging mal zu Ende.

Egal, wer oder wessen System gerade herrscht (oder herrschen will). Wir ertrugen die Scheiße. Aber keine Panik. Es ist gut, die Hämmorhide am Arsch des Systems zu sein.

 

[Danke an Harald Lesch für die Inspiration zum letzten Satz.]