Warum man es (besser) nicht schafft

Wann hat man „es“ eigentlich geschafft? Nie. Egal, was man macht oder vorhat, man hat es nie geschafft.

Falls es jemand „geschafft“ hat, dann ist sein Ziel abhanden gekommen und er entwickelt sich nicht weiter. Wer denkt, etwas bedeutendes geschafft oder erreicht zu haben, will die Position halten, hat häufig Angst vor Rivalen, neuen unerwarteten Kosten, Pflichten, Rufschädigung und weiterem Ungemach. Wir alle sind mehr oder weniger so.

Alternativ können wir unsere Ziele möglichst weit stecken, um dann mit kleinen Schritten jeden Tag dorthin, in die richtige Richtung zu gehen. Sie wissen ja, daß der Weg das Ziel ist.

Das Ziel haben wir also schon. Indem wir jeden Tag das, was uns wichtig ist vor Augen haben und ein Stück weit erreichen (nicht schaffen) und darin leben, merken wir, daß es immer anders kommt als man denkt. Diesen Zustand nennt man Leben. Wir tragen unseren Beitrag dazu bei. Tun wir es nicht, dann sind [haben] wir fertig. Im doppelten Sinne.