„Wann ist es denn nun soweit?“

Kennen Sie diese Frage? Wenn ja, dann wissen Sie, wie unangenehm es ist, sich rechtfertigen zu müssen.

Sie können gern erzählen, was Sie vorhaben und was Sie so tun. Sie müssen nur nicht alles sofort preisgeben. Das hat weniger was mit Ideendiebstahl zu tun als vielmehr mit Druck.

Wenn Sie abgebrüht sind, dann macht es Ihnen vielleicht nichts aus, vorab schon einiges zu Ihrem Projekt zu sagen. Wenn nicht, dann halten Sie sich bedeckt. Sie werden merken, wann Sie mit Ihrer Idee hinausgehen können.

Ansonsten können Sie die neugierigen Frager sehr diplomatisch und höflich durch sprachliches Aikidō effektiv zur Beendigung der Befragung bewegen. Erzählen Sie so laaangweilig wie möglich über sich und Ihre Arbeit und rücken Sie unwichtige, aber komplexe Details in den Vordergrund. Das Eigentliche, das worum es wirklich geht, das verbergen Sie dabei noch. Ich liebe diese Methode.

Es war Einstein, der sagte, das jemand solange als Spinner gilt, bis seine Idee etabliert ist. Sie sind der einzigste, der Ihr Vorhaben sehen kann, ohne es sehen zu müssen. Es ist Ihr Baby. Sie haben das Sagen.