Neue Unternehmer sind keine Opportunisten mehr

Früher passten sich Unternehmen oft den jeweiligen Herrschern (Regierung, Regime, Diktatur, Monarchie, Staatsreligion, Staatsführung) an, um Aufträge zu erhalten oder um (in mehr oder weniger makabrer Weise) gestützt zu werden oder den Marktzugang zu sichern.

Ikea wird aus meiner Sicht wohl langsam alt, denn dieses einst innovative Unternehmen macht das jetzt anscheindend in Russland (letztes Jahr Saudi Arabien). Früher war das undenkbar. Jetzt nehmen sie Frauen aus den Prospekten und ein Lesbenpaar aus der Firmenlektüre, obwohl die in Russland mit den alten Homoweibern wohl kaum gegen ein Gesetz verstoßen hätten. (Aber bei Vladimir weiß man ja nie….)

Heute werden die Unternehmer (die sich nur noch selten so nennen) erfolgreich sein, die eben nicht massenkompatibel sind und nicht mit der Politik kungeln. (Obwohl viele es noch versuchen, um zu manipulieren oder der Fördertöpfe bzw. Steuergelder wegen.)

Es sind eher die kleinen Start-Ups, die sehr spezielle Kundenkreise mit maßgeschneiderten Angeboten entzücken. Nicht (nur) um eine klassische Nische zu bedienen. Sondern um gemeinsam mit den Kunden eine Beziehung zum beiderseitigen Nutzen aufzubauen, die langfristig (Vertrauen) stärkt.

Dem Geschäftspartner (Kunde, Zulieferer) werden sie (wir) auf Augenhöhe begegnen. Ich nenne das eine Respektbeziehung. Die Zeit der Abzock-„Beziehungen“ von Oben nach Unten neigt sich dem Ende zu. Es entstehen Konzepte, wo alle Beteiligten gewinnen. Vom Kunden bis zum Entrepreneur.

Die neuen Entrepreneure, bestehend aus Künstlern, Gründern und Freischaffenden sind weder Opportunisten noch Ideologen. Nein. Sie sind 100% authentisch, weil sie wie ihre Kunden ticken. Jene Kunden wollen eine Echtheitsgarantie.