Unter „Dreckigkeit“ könnte man so einiges verstehen. Hier sind es meine Beiträge, die ich aus Zeitgründen oft sehr schnell schreibe. (Flüchtigkeitsfehler, sperriger Satzbau, gar fehlende Worte.) Es ist auch die Art, wie ich mich ausdrücke. Abgehackt, meistens.

Wenn ich ein Auto/Motor(rad)/Auspuff sein würde, wären dies Fehlzündungen, die „Charakter“ in den „Klassiker“ bringen. Technisch korrekt ist das nicht. Aber echt und authentisch.

Rechtschreibregeln gelten für mich sowieso nicht. Keiner sollte sich meiner Meinung daran halten, solange man einigermaßen verständlich bleibt. Daher ist ein gewisses Maß an Dreckigkeit immer erlaubt.

Ich bin nicht nur dreckig, ich bin auch sparsam, z.B. mit Verlinkungen zu Namen, Begriffe, Dinge. Und mit Begründungen. Oder die Art, wie ich die Themen angehe. Oder wie ich neue Wörter kreiere. (Damit kreiere ich neuen „Dreck“.)

Gitarristen können dreckig (und damit weniger technisch „korrekt“), aber virtuos spielen. Maler benutzen breitere Pinsel um gröber, abstrakter zu wirken, halt dreckiger. Oder sie tupfen, spritzen, schaben statt nur zu streichen und zu ziehen. Filme sind dreckig in Form von Schnitten, Kulissen, Soundtrack, Körnung, Wendungen, künstliche Streifen, künstliches Blut oder zuviel Licht.

Jeder kann sein Maß an Dreckigkeit finden, daß er beibehalten und mit dem er leben kann. Nennen wir es Stil. Und aus Stil könnte bei entsprechender Hartnäckigkeit ein Markenzeichen werden.