Würden Sie für Anerkennung bezahlen?

Wir alle wollen Anerkennung. Und Geld. Beides bedeutet Status, eine Art Wert(schätzung). Es geht also um uns, und weniger um andere. Aber das ist vollkommen o.k. Denn von jemanden, der selten das bekommt, was er will (oder besser braucht), von dem kann kaum irgendwas erwarten.

Es geht letzten Endes immer um das, was uns wirklich wichtig ist. Materielles fällt da unter Ferner Liefen. Wenn man sein Auskommen hat. Aber Anerkennung ist ein stärkeres Motiv als Geld, wie Freiheit auch so ein Motiv ist. Man kann sich Freiheit erkaufen. Bei Anerkennung wird’s schwierig. Man würde, wenn man könnte. In diesem Falle dient Geld eher als Ersatzdroge für fehlende Anerkennung, ähnlich wie bei fehlender Zeit (z.B. Ärzte) oder bei Schmerz (Unfallopfer).

Man kann das Thema auch aus einer völlig anderen Perpektive sehen. Und trotzdem kommt immer wieder das selbe heraus. Wieviel Geld brauche ich und wieviel Anerkennung will ich? Und wen nutzt es? Anerkennung könnte man in gewisser Weise (kurzfristig) zu Geld machen, aber nicht umgekehrt.

Bei Anerkennung geben wir gern freiwillig mehr von dem was wir zu bieten haben. Das kann für die Empfänger durchaus materiellen Nutzen (auch Geld) bedeuten. Es wäre die effektivste, aber auch langfristigste Art, Anerkennung zu Geld, besser Wohlstand (für alle Beteiligten) zu machen.

Anerkennung kann man auch in Aufmerksamkeit umwandeln und gleichzeitig auf andere (z.B. Menschen ohne Lobby) übertragen. Brando hat den Oscar für The Godfather dafür abgelehnt.