This Blog

Dieser Blog oder dieses Blog? Der Blog oder das Blog? Also was jetzt? Vielleicht this Blog? Ich entscheide mich für der Blog. Warum? Männlich ist gut. Punkt.

Wenn ich sehe (oder höre), wie englische Wörter im Deutschen verhunzt werden, da braucht mir kein (deutscher) Schlaumeier sagen, ob ich der oder das Blog schreibe. Englische oder scheinbar „englische“ Wörter in der deutschen Sprache entsprechen nur sehr selten ihren eigentlichen Bedeutungen oder Schreibformen bzw. werden im Englischen gar nicht (mehr) benutzt.

In Deutschland versucht man nunmal alles in Regeln zu pressen, die dann in Vorschriften münden. Das ergibt natürlich ein ergiebiges Beschäftigungsparadies für Schlaumeier und Pedanten.

Ich selber folge keinen unnötigen Vorschriften. Dennoch versuche ich mich verständlich auszudrücken. Trotzdem weichen Satzbau, Kommasetzung und Ausdrucksform von der Norm, wie sie in der Schule gelehrt werden, ab. Ich tue das bewußt und nenne es künstlerische Freiheit.

Normen sind gut, wenn sie das Leben vereinfachen, aber sie sind schlecht, wenn sie hindern oder einschränken.

Die deutsche Sprache ist so überreguliert und gleichzeitig so verwirrend, daß es praktisch eine Einladung zu eigenen Sprachkreationen (ich will nicht sagen „Prosa“) ist. Es hat dann dieses oben erwähnte künstlerische Element. Und genau das ist eine Möglichkeit, sich noch stärker ausdrücken zu können.

Drehen wir den Spiess um. Aus Einschränkungen werden ab jetzt unbegrenzte Möglichkeiten.