Gebildet oder eingebildet?

Ihre Bildung ist essentiell wichtig, wenn Sie den Normen entsprechen und dem System dienen [oder – wie in D. üblich – sich per Doktortitel auf der Türklingel von Ihren Mitmenschen abgrenzen] wollen.

Eine in Deutschland übliche Eigenart ist es, seinen eigenen Wert (und den anderer) hauptsächlich vom Bildungsstand abhängig zu machen. Man achtet ganz genau darauf, wer wie wo „abgeschnitten“ hat. German Standard. Das ist mehr als nur Snobismus.

Deutschland ist eine Angestelltengesellschaft mit allem, was dazu gehört, wie Furcht vor dem Scheitern und dem obligatorischen Denkverbot.

Wir haben hier eine Monokultur des Didaktischen – oder wie ich es nenne – die Fachidiotenplage. Das Dumme sind nur die Erwartungen, die Sie als Fachie haben könnten. Der Medial-Industrielle Komplex spielt da nämlich nicht mit.

Nichts gegen herausragende Fachleute oder brilliante Spezialisten, wo sie gebraucht werden. Aber das gilt nicht für jeden.

Für Ihre Qualifikation als Entrepreneur (kreativer Gründer) und besonders als Outlaw brauchen Sie kein Fach-Diplom. Durchbrechen Sie lieber Ihre inneren Grenzen. Denn was nützt Ihnen Ihr Wissen, wenn Sie es nicht produktiv einsetzen können?

Tip: Fantasie ist wichtiger als Wissen. (Albert Einstein)